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November 3, 2015

Der Preis der neuen Immobilien in Spanien bremst seine bisherige Talfahrt in diesem Jahr

Der Preis der neuen Immobilien in Spanien bremst seine bisherige Talfahrt in diesem Jahr

Die Region, die den grössten Preisrückgang bei neuen Immobilien verzeichnen musste, war La Rioja (2,9%), gefolgt von Aragon (2,7%), Extremadura (2,4%) und Asturien (2,2%). Andererseits konnten die Gemeinden Navarra (0,9%), Castilla y León (1,2%), Andalucía (1,3%) und die Kanarischen Inseln (1,4%) nach dieser Studie den niedrigsten Preisrückgang verzeichnen. Diese Zahlen wurden durch eine direkte Untersuchung  von mehr als 45.700 Immobilien unterschiedlicher Typen entsprechend 3.100 verschiedenen Immobilienentwicklungen erhoben.

Entwicklung der Immobilienbranche

Im ersten Halbjahr 2014 entstanden die Bestände an neuen Immobilien zum Verkauf in erster Linie durch Risikokapitalfonds, vor allem von Ausländern, die große Pakete von Häusern zu ermäßigten Preisen erworben haben.

Laut diesem Bericht reduzierte sich die Produktionsaktivität von neuen Immobilien auf weniger als 5% der Registrierten im Moment der höchsten Produktion, wobei es schwierig ist kürzlich angefangene  Projekte zu finden. Deshalb beschränkt sich der Markt im Grunde auf die Vermarktung von Immobilien, die bereits gebaut wurden oder gerade im Aufbau sind. Trotzdem ist die Wiederaufnahme von eingestellten Bauarbeiten sinnvoll.

Seinerseits zeigen die Daten des INE (Spanisches Statistikamt), dass die Menge der Baubeginne und -fertigstellungen im ersten Halbjahr 2014 rund 95% im ersten Fall und 80% im zweiten waren, im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahre 2013. Diese Daten spiegeln das fortwährende, langsame Arbeitstempo wider, welches sich jedoch im Vergleich zu den gleichen Daten von vor einem Jahr verbesserte (60% bzw. 50% im Jahr 2013 verglichen mit 2012).

„Die Nachfrage setzt sich mit einem hohen Niveau der Kontraktion fort, die durch die fortlaufende Preissenkung (40% real seit den höchsten) nicht geschwächt werden kann“, bestätigt die spanische Gutachtergesellschaft, die andererseits versichert, dass „die Preisänderungen in den Landeshauptstädten in diesem Halbjahr (insgesamt 1,8%) sich um 3% reduziert haben, was das zweite Halbjahr 2013 betrifft, und 5% in der ersten Hälfte desselben Jahres.“

Andererseits bleibt die Menge an neuen Immobilien von Seite der Banken offenbar stabil. Dennoch „sind die Preise immer noch deutlich niedriger als die von den Projektträgern  vorgeschlagenen Preise, die in einigen Fällen sehr kurzfristige Angebote mit sehr niedrigen Preisen  anbieten.“ 

Die Prognosen

Trotz der Kontraktion der vergangenen Jahre bleibt das Interesse am Immobilienmarkt bestehen. Allerdings versichert die spanische Gutachtergesellschaft, dass „die Schwierigkeiten bei der Finanzierung ein großes Hindernis für die Realisierung von Bauprojekten darstellt.“ Weitere Aspekte, die diese Entwicklung beeinflussen, sind die Reduzierung der angebotenen Preise von den Maklern, verbunden mit der Kreditfähigkeit; die wirtschaftliche Stabilität nach dem BIP-Wachstum und die fallende Arbeitslosigkeit, und das reale, verfügbare Einkommen der Familien für den Immobilienkauf, das den Abwärtstrend, der vor drei Jahren begann, weiterführt.

 
Schlussfolgerungen der Studie

Nach der spanischen Gutachtergesellschaft bleibt der Abwärtstrend in der Produktionsebene von neuen Wohnsiedlungen „ ein weiteres Jahr bestehen, wenn auch in einem langsameren Tempo“, wie man bei den jährlichen Schwankungen der Wohnprojekte sehen kann, die von Berufsverbänden unterstützt worden sind.

Die Möglichkeit der Reaktivierung hängt von den gleichen Faktoren wie vor Jahren ab, wie zum Beispiel die Absorptionsrate der aktuellen Bestände, die sich verbessert zu haben scheint, vor allem aufgrund der Käufe von großen Investmentgruppen; die Kontraktion der speziellen Nachfrage, die keine Kaufanreize verspürt, die hohe Arbeitslosigkeit, die Unsicherheit in der Bevölkerung auslöst und die schwierigen Bedingungen für Hypothekendarlehen.

Während man einige positive Zeichen in der Wirtschaft erkennen kann, empfiehlt die spanische Gutachtergesellschaft „eine vorsichtige Haltung gegenüber der möglichen, kurzfristigen Wiederbelebung des Immobiliensektors angesichts der relativ neuen Erfahrungen des vermutlichen Wendepunkts beizubehalten, der sich noch nicht festgelegt hat“.

Auf der anderen Seite versichert die Miete, die „weiterhin als Alternative an Boden gewinnt, um einen Teil der abgelaufenen Werbeaktionen zu verkaufen, die noch nicht alle ihre Einheiten verkaufen konnten.“

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